Ratgeber · Stand August 2026
Drei Wege, ein Ziel. Was heute wirklich zusammenpasst, hängt weniger vom Werkzeug ab als von der Frage, was Ihre Website in fünf Jahren leisten muss.
Lesezeit ca. 18 Minuten 17 Primärquellen

Eine professionelle Website zu erstellen war noch nie so einfach wie heute. WordPress, Wix, Squarespace, Webflow, Framer, Hostinger und Shopify bieten visuelle Editoren, fertige Designs und zunehmend leistungsfähige KI-Funktionen. Teilweise reicht eine kurze Beschreibung des eigenen Unternehmens, damit innerhalb weniger Minuten ein kompletter Website-Entwurf mit Seitenstruktur, Texten, Bildern und Design entsteht.
Damit stellt sich eine neue Frage: Wenn künstliche Intelligenz Websites inzwischen automatisch erstellt, braucht man WordPress, Webentwickler oder Programmierkenntnisse überhaupt noch?
Die kurze Antwort: Es kommt stärker als früher darauf an, was eine Website leisten soll. Für eine kleine Unternehmenswebsite, ein Portfolio oder eine Landingpage liefert ein moderner KI-Builder sehr schnell ein brauchbares Ergebnis. Sobald eine Website wachsen soll, Geschäftsprozesse abbildet, Schnittstellen benötigt oder langfristig unabhängig betrieben werden soll, werden technische Kontrolle und Erweiterbarkeit erheblich wichtiger.
Dieser Artikel vergleicht deshalb nicht nur WordPress mit klassischen Baukästen, sondern drei grundlegend unterschiedliche Wege:
- Website-Erstellung mit WordPress
- Website-Erstellung mit KI-Website-Buildern
- individuelle beziehungsweise technisch kontrollierte Webentwicklung
Außerdem geht es darum, wie sich Webentwicklung durch KI in den nächsten Jahren verändern dürfte und warum Spezialisten voraussichtlich nicht verschwinden, ihre Aufgaben sich aber deutlich verschieben.
Wie Websites 2026 erstellt werden
Moderne Websites lassen sich heute grob in drei Kategorien einteilen.
Klassische CMS-Systeme
Hierzu gehört vor allem WordPress. Inhalte, Design und Funktionen werden über ein Content-Management-System verwaltet, Themes, Plugins, eigene Entwicklungen und externe Dienste lassen sich kombinieren.
WordPress nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Das Open-Source-System funktioniert sowohl als einfacher visueller Website-Builder als auch als technische Grundlage für umfangreiche Webanwendungen. Es stellt unter anderem Plugin- und Theme-Systeme, eigene Inhaltstypen, Hooks und eine REST-API bereit.
Geschlossene Website-Plattformen
Dazu zählen Wix, Squarespace, Framer, der Hostinger Website Builder und Shopify. Editor, Hosting und zahlreiche weitere Dienste kommen aus einer Hand.
Der Vorteil ist erheblich: Der Betreiber muss sich um viele technische Details nicht kümmern. Der Preis dafür ist, dass Teile der Website technisch an die jeweilige Plattform gebunden bleiben.
Visuelle Entwicklungsplattformen
Webflow liegt zwischen klassischem Baukasten und professioneller Webentwicklung. Die Plattform bietet einen visuellen Editor, erlaubt aber vergleichsweise tiefe Kontrolle über HTML- und CSS-Strukturen und in bestimmten Tarifen sogar den Export von HTML, CSS, JavaScript und Assets. Dynamische Funktionen wie CMS, Benutzerkonten, E-Commerce oder Webflow-Formulare werden dabei allerdings nicht vollständig mit exportiert.
Die Grenzen zwischen diesen Kategorien verschwimmen zunehmend, vor allem durch künstliche Intelligenz.
Wie groß ist WordPress heute noch?
WordPress ist weiterhin mit deutlichem Abstand das verbreitetste Content-Management-System der Welt. Nach den Messungen von W3Techs läuft es Ende August 2026 auf rund 40,7 Prozent aller von W3Techs untersuchten Websites. Betrachtet man nur Websites, bei denen ein bekanntes CMS erkannt wird, liegt der Anteil bei 58,9 Prozent.
Vereinfacht gesagt: Rund vier von zehn Websites im untersuchten Web verwenden WordPress.
Sichtbar ist allerdings auch eine gegenläufige Entwicklung. Im August 2025 lag der WordPress-Anteil unter Websites mit erkanntem CMS noch bei rund 60,8 Prozent, Ende August 2026 sind es 58,9 Prozent. Gleichzeitig sind vor allem Shopify und Wix gewachsen.
WordPress bleibt dominant, aber der Markt bewegt sich. Und ein hoher Marktanteil sagt für sich genommen noch nichts darüber aus, welches System für ein bestimmtes Projekt am besten passt: Shopify ist auf E-Commerce spezialisiert, Webflow richtet sich an Designer und Marketingteams, Framer kommt aus dem Designumfeld.
Marktanteile der Content-Management-Systeme, August 2026
Anteil unter Websites, bei denen W3Techs ein bekanntes CMS erkennt. Der Abstand zwischen WordPress und dem gesamten übrigen Feld ist der eigentliche Befund.
Quelle: W3Techs, Stand 28. August 2026. Die Werte für den Anteil an allen untersuchten Websites stehen in der Tabelle darunter.
| Plattform | Anteil an allen Websites | Anteil unter Websites mit erkanntem CMS |
|---|---|---|
| WordPress | 40,7 % | 58,9 % |
| Shopify | 5,3 % | 7,7 % |
| Wix | 4,2 % | 6,1 % |
| Squarespace | 2,5 % | 3,5 % |
| Webflow | 0,8 % | 1,2 % |
| Hostinger | 0,2 % | 0,4 % |
| Framer | 0,2 % | 0,3 % |
Stand: 28. August 2026. Quelle: W3Techs, dort fortlaufend aktualisiert. Rund 30,9 Prozent aller untersuchten Websites nutzen keines der überwachten CMS.
WordPress: CMS, Baukasten und Entwicklungsplattform
Bei WordPress muss zunächst zwischen dem selbst gehosteten WordPress von WordPress.org und dem Hostingdienst WordPress.com unterschieden werden.
Das eigentliche WordPress ist Open-Source-Software. Der Quellcode kann verändert und erweitert werden. Eigene Plugins, Themes, Gutenberg-Blöcke, APIs und individuelle Anwendungen sind möglich; WordPress beschreibt sich ausdrücklich auch als Application Framework.
Gleichzeitig lässt sich WordPress inzwischen sehr visuell und sogar KI-gestützt verwenden. WordPress.com bietet einen eigenen AI Website BuilderAnzeige, der aus einer Beschreibung Layout, Inhalte, Bilder und Seiten erzeugt. Die Ergebnisse bleiben anschließend ganz normal mit WordPress bearbeitbar. Auch Hostinganbieter liefern eigene KI-Systeme: Hostinger erzeugt eine WordPress-Website per KI, die danach im Gutenberg-Blockeditor weiterbearbeitet wird.
Warum WordPress 2026 weiterhin relevant ist
Viele klassische Argumente für WordPress sind inzwischen veraltet. „Mit WordPress braucht man keine Programmierkenntnisse“ ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Wix, Squarespace, Framer und andere können das ebenfalls, teilweise sogar einfacher. Die heutigen Vorteile liegen woanders.
Kontrolle über das technische System
Bei einer selbst gehosteten Installation kontrollieren Sie Hosting, Datenbank, Dateien, Themes, Plugins und eigenen Code. WordPress ist Open Source und lässt sich verändern. Das unterscheidet es von vollständig geschlossenen SaaS-Plattformen. Wix etwa erklärt ausdrücklich, dass die SaaS-Architektur kein externes Hosting einer vollständigen Wix-Website unterstützt.
Erweiterbarkeit
Eine einfache Unternehmenswebsite bekommt irgendwann zusätzliche Anforderungen: Terminbuchung, Kundenportal, Mitgliederbereich, Onlinekurse, Newsletter, Shop, Lizenzverwaltung, Schnittstellen zu anderen Systemen, CRM-Anbindung, eigene Datenbanken, KI-Chatbots, Automatisierungen, individuelle Benutzerrollen, spezielle Geschäftslogik.
WordPress erlaubt dafür eigene Plugins, Themes, Custom Post Types und REST-API-Integrationen. Genau hier liegt einer der größten Unterschiede zwischen einem CMS mit Framework-Charakter und einem klassischen Baukasten.
In der Praxis entscheidet oft nicht die Frage „Plugin oder nicht“, sondern die Qualität der eingesetzten Erweiterungen. Schlecht gepflegte Plugins sind eine der häufigsten Ursachen für langsame und unsichere WordPress-Installationen. Eine Auswahl schlanker, wartungsarmer Lösungen finden Sie unter smartEngin praxiserprobte WordPress Plugins.
Vom No-Code-System bis zur individuellen Entwicklung
WordPress lässt sich auf drei technischen Ebenen einsetzen.
Ohne Programmierung
Mit Gutenberg, Block-Themes, Patterns, Site Editor, fertigen Plugins und KI-Buildern entsteht eine Website weitgehend ohne Code.
Mit kleinen Anpassungen
CSS, JavaScript, PHP-Snippets oder Hooks ermöglichen gezielte Erweiterungen an genau den Stellen, wo Standard nicht reicht.
Als Entwicklungsplattform
- eigene Plugins und Gutenberg-Blöcke
- selbst programmierte Themes
- REST-APIs und externe Schnittstellen
- eigene Datenmodelle und Geschäftslogik
Diese Bandbreite ist eine der größten Stärken von WordPress.
WordPress manuell aufbauen oder mit KI?
Bei WordPress gibt es inzwischen nicht mehr nur einen sinnvollen Weg.
Möglichkeit 1: manuell aufbauen
Seitenstruktur, Design, Navigation, Inhalte und Funktionen werden gezielt geplant. Welche Blöcke werden gebraucht, welche Plugins, welche CSS-Strukturen, wie werden Inhalte strukturiert, welche Datenmodelle sind nötig, was wird individuell programmiert?
Der größte Vorteil ist Kontrolle. Die Website entsteht nicht aus der generischen Interpretation eines Prompts, sondern aus konkreten Anforderungen. Das zählt besonders bei individueller Markenidentität, ungewöhnlichen Layouts, hohen Performance-Anforderungen, komplexem SEO, Barrierefreiheit, Schnittstellen und besonderen Sicherheitsanforderungen. Der Nachteil liegt auf der Hand: Es braucht mehr Wissen und meist mehr Zeit.
Möglichkeit 2: mit KI erstellen
Der AI Website Builder von WordPress.comAnzeige erzeugt aus einer Beschreibung eine komplette Website und schlägt Layouts, Bilder, Inhalte und Sektionen vor. Farben, Schriften, Seiten und Navigation lassen sich anschließend per KI oder manuell verändern. Hostinger bietet Vergleichbares; nach der Generierung bleibt die Website über Gutenberg bearbeitbar.
Diesen Weg selbst ausprobieren
Der AI Website Builder von WordPress.com erzeugt aus einer kurzen Beschreibung eine vollständige Website und übergibt sie anschließend an den normalen WordPress-Editor. Damit lässt sich in wenigen Minuten prüfen, wie weit ein KI-Entwurf für das eigene Vorhaben trägt, ohne die technische Basis aufzugeben.
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Der Mittelweg ist oft der beste. Die KI erstellt den Ausgangspunkt, WordPress bleibt die technische Basis. Für viele Projekte ist das sinnvoller als die Entscheidung zwischen „komplett manuell“ und „komplett KI-generiert“.
| Kriterium | Manuell aufgebaut | KI-gestützt aufgebaut |
|---|---|---|
| Startgeschwindigkeit | geringer | sehr hoch |
| Individuelle Planung | sehr hoch | abhängig von Prompt und Nachbearbeitung |
| Programmierkenntnisse nötig | optional bis hoch | zunächst gering |
| Nachträgliche Bearbeitung | sehr hoch | sehr hoch, sofern echtes WordPress verwendet wird |
| Individuelle Plugins | möglich | möglich |
| Eigener Code | möglich | möglich |
| Einfache Website | gut geeignet | sehr gut geeignet |
| Komplexe Sonderlösungen | sehr gut geeignet | KI eher als Ausgangspunkt |
| Kontrolle über Technik | sehr hoch | nachträglich möglich |
| Risiko generischer Entwürfe | gering bei guter Planung | höher |
Der entscheidende Punkt: KI und manuelle WordPress-Entwicklung schließen sich nicht aus. Eine zunehmend übliche Arbeitsweise besteht darin, KI für Entwürfe, Inhalte, Komponenten oder Code einzusetzen und die Ergebnisse anschließend technisch zu prüfen und gezielt weiterzuentwickeln.
Was moderne KI-Website-Builder tatsächlich können
Die Leistungsfähigkeit geht inzwischen weit über das Generieren einzelner Texte hinaus. Die Reihenfolge folgt dem Marktanteil an allen von W3Techs untersuchten Websites, Stand August 2026.
WordPress
WordPress.com betreibt einen eigenen AI Website Builder. Aus einer Beschreibung des Unternehmens entstehen Seitenstruktur, Layout, Texte und Bilder; Farben, Schriften, Seiten und Navigation lassen sich anschließend per KI oder von Hand ändern.
Der entscheidende Unterschied zu geschlossenen Plattformen: Das Ergebnis bleibt eine echte WordPress-Website. Sie ist danach mit Gutenberg, Themes, Plugins, eigenen Blöcken und eigenem Code weiterentwickelbar. Zusätzlich bieten Hoster wie Hostinger KI-Builder für selbst gehostetes WordPress an.
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Shopify
Shopify ist primär ein Shopsystem und nicht direkt mit einem allgemeinen CMS vergleichbar. Der AI Store Builder erzeugt aus einer Unternehmensbeschreibung Shopdesigns. Wenn die Website in erster Linie ein Onlineshop ist, kann Shopify die passendere Plattform sein.
Wix
Der AI Website Builder erstellt aus einer Beschreibung zunächst ein Briefing, dann Struktur und Design. Layout, Texte und Elemente lassen sich anschließend im Wix Editor anpassen. Dazu kommen KI-Werkzeuge für Texte, Bilder, Sektionen und Meta-Tags.
Squarespace
Der Blueprint AI Builder fragt Unternehmen, Ziele und Markencharakter ab und erzeugt daraus Layout, Bilder, Texte, Farben und Typografie. Die Website bleibt im Squarespace-Editor anpassbar.
Webflow
Der AI Site Builder erstellt aus einem Prompt eine mehrseitige Website mit Struktur, Inhalten und Designsystem. Ohne bezahlten Plan sind zwei Seiten möglich, mit bezahltem Plan bis zu fünf initial generierte Seiten, danach beliebig erweiterbar. KI steckt zusätzlich in CMS, Texten, SEO und Code-Komponenten.
Hostinger
Der klassische Website Builder erzeugt aus einer Beschreibung eine Website, die per Drag-and-drop oder KI verändert wird. Daneben gibt es KI-Systeme für Websites und Web-Apps mit Backend, Datenbanken, Benutzerkonten und Dateispeicher sowie einen separaten KI-Builder speziell für WordPress.
Framer
Framer setzt auf KI-Agenten. Der Nutzer beschreibt eine Website, einzelne Seiten oder Änderungen, der Agent erzeugt daraufhin editierbare Seiten, Sektionen, Texte und visuelle Elemente direkt im Projekt. KI ist hier nicht nur Startgenerator, sondern Assistent für den gesamten Pflegeprozess.
Die Anbieter im direkten Vergleich
Die Tabelle ist keine Rangliste. Die Plattformen verfolgen unterschiedliche Ziele, und genau das ist der Punkt bei der Auswahl.
| Kriterium | WordPress | Wix | Squarespace | Webflow | Framer | Hostinger | Shopify |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KI erstellt Website | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja, Shop |
| Visuelle Bearbeitung | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
| Eigener Code möglich | sehr umfassend | teilweise | teilweise | umfassend | teilweise | begrenzt | umfassend im Shopify-Rahmen |
| Eigene Erweiterungen | sehr umfangreich | Apps | Extensions | Apps und Code | Integrationen | Integrationen | großes App-Ökosystem |
| Hosting frei wählbar | ja, self-hosted | nein | nein | teilweise nach Codeexport | nein | nein | nein |
| Kontrolle über Server | möglich | nein | nein | teilweise bei statischem Export | nein | nein | nein |
| Fokus | universell | Allrounder | Design und Business | professionelles Webdesign | Design und Marketing | einfacher Einstieg | E-Commerce |
| Lernaufwand | niedrig bis sehr hoch | niedrig | niedrig | mittel bis hoch | mittel | niedrig | niedrig bis mittel |
| Individualentwicklung | sehr gut | eingeschränkt | eingeschränkt | gut | mittel | eingeschränkt | sehr gut für Commerce |
| Plattformabhängigkeit | gering bei self-hosted | hoch | hoch | mittel | hoch | hoch | hoch |
Portabilität: Kommen Sie wieder heraus?
Dieser Punkt wird bei der Auswahl regelmäßig unterschätzt. Am Anfang interessiert vor allem, wie schnell die Website online geht. Fünf Jahre später kann eine andere Frage wesentlich wichtiger sein.
Wix
Für den vollständigen Betrieb wird die Wix-Infrastruktur benötigt. Die Inhalte gehören dem Nutzer, die eigentliche Website lässt sich aber nicht auf einen beliebigen Webserver übertragen und dort weiterbetreiben.
Squarespace
Es gibt einen XML-Export bestimmter Inhalte, etwa für WordPress. Squarespace weist selbst darauf hin, dass nicht alle Inhalte exportiert werden, da zahlreiche Funktionen auf plattformspezifischem JavaScript und CSS beruhen.
Webflow
Deutlich offener. Mit passenden Workspace-Tarifen lassen sich HTML, CSS, JavaScript und Assets exportieren. Nicht exportiert werden unter anderem CMS-Funktionalität, Benutzerkonten, E-Commerce-Datenbanken, Suche und Formularverarbeitung.
Hostinger Website Builder
Bestimmte Inhalte lassen sich zu WordPress übertragen. Layout und Styles, Shop, Integrationen, Formulare, Formulareinträge und SEO-Einstellungen kommen dabei nicht vollständig mit.
WordPress
Bei einer selbst gehosteten Installation besteht diese Bindung grundsätzlich kaum. Hosting, Datenbank, Dateien, Plugins und Themes lassen sich zu einem anderen geeigneten Server übertragen. Das ist einer der wichtigsten langfristigen Unterschiede.
Vorteile und Grenzen von KI-Website-Buildern
KI-Website-Builder als Spielzeug abzutun wäre 2026 nicht mehr sachgerecht. Ihre Grenzen sind aber genauso real wie ihre Stärken.
Was klar dafür spricht
- Geschwindigkeit. Aus einer Beschreibung entstehen Navigationsstruktur, Seitendesign, Texte, Bilder, Farben, Typografie und Call-to-Actions in kurzer Zeit.
- Geringe Einstiegshürde. Für die erste Version braucht es weder HTML, CSS, JavaScript und PHP noch Serveradministration. Das demokratisiert Website-Erstellung erheblich.
- Design, Text und Bild entstehen gleichzeitig. Frühere Baukästen lösten vor allem das Layoutproblem, KI-Builder gehen deutlich weiter.
- Technik ist inklusive. Hosting, SSL, Sicherheitsüberwachung, CDN und Updates übernimmt der Anbieter.
Wo die Grenzen liegen
- Die KI kennt Ihr Geschäft nicht. Wettbewerbsvorteile, Strategie, Kundenprobleme, interne Prozesse, regulatorische Besonderheiten und Positionierung kann sie nicht aus einem Prompt ableiten.
- Plausibel ist nicht optimal. HTML-Semantik, Barrierefreiheit, Performance, JavaScript-Menge, Datenstrukturen, Sicherheit, Fehlerbehandlung, strukturierte Daten und Wartbarkeit bleiben Prüfpunkte.
- Gefahr austauschbarer Websites. Generative Systeme arbeiten mit gelernten Mustern. Wenn hunderte Unternehmen derselben Branche ähnliche Prompts verwenden, wirken die Ergebnisse strukturell und sprachlich ähnlich.
- Plattformabhängigkeit. Sind Editor, CMS, Hosting, Formulare, Shop und Daten eng verzahnt, wird ein späterer Wechsel aufwendig.
Die typische KI-Struktur lautet: Hero, Vorteile, Leistungen, Testimonials, FAQ, Call-to-Action. Diese Reihenfolge ist nicht falsch. Sie ist nur eben genau das, was Ihre Wettbewerber ebenfalls bekommen. Für Markenbildung und Differenzierung bleibt menschliche Konzeption entscheidend.
Ist WordPress besser für SEO?
Hier halten sich besonders viele veraltete Aussagen. Die verbreitetste lautet: „WordPress rankt automatisch besser als Wix oder Squarespace.“ Dafür gibt es keine allgemeingültige Grundlage. Google bewertet eine Website nicht besser, nur weil WordPress im Einsatz ist.
Die Google-Dokumentation stellt weiterhin Inhalte, Crawlbarkeit, technische Qualität und Nutzerorientierung in den Mittelpunkt. Für AI Overviews und AI Mode gilt nach Aussage von Google ausdrücklich, dass es keine zusätzlichen Anforderungen und keine speziellen Optimierungen gibt. Die bekannten SEO-Grundlagen bleiben maßgeblich.
Der tatsächliche WordPress-Vorteil
Der Unterschied liegt in der technischen Eingriffsmöglichkeit. Bei einer selbst gehosteten WordPress-Website lassen sich HTML, Templates, URLs, Canonicals, strukturierte Daten, Sitemaps, robots.txt, Ladeverhalten, Bildoptimierung, Caching, Serverkonfiguration und interne Verlinkungslogik beeinflussen.
Das bedeutet nicht automatisch bessere Rankings. Es bedeutet: Wenn eine spezielle SEO-Anpassung nötig wird, gibt es bei WordPress meistens einen technischen Weg, sie umzusetzen. Für viele dieser Aufgaben, von Sitemaps über strukturierte Daten bis zum Caching, gibt es erprobte Erweiterungen. Eine Übersicht finden Sie bei den praxiserprobten WordPress Plugins von smartEngin.
Werden KI-Texte von Google benachteiligt?
Nicht allein deshalb, weil sie von KI stammen. Google erklärt ausdrücklich, dass die Qualität eines Inhalts entscheidender ist als die Frage, ob ein Mensch oder eine KI ihn erstellt hat. Problematisch wird automatisierte Inhaltserstellung dann, wenn große Mengen an Inhalten vor allem produziert werden, um Suchrankings zu manipulieren.
In seiner Anleitung zu hilfreichen, verlässlichen und nutzerorientierten Inhalten stellt Google eine Reihe von Selbstprüfungsfragen, die unabhängig von der Herkunft des Textes gelten:
- Bietet der Inhalt eigene Informationen, eigene Recherche oder eigene Analyse?
- Zeigt er nachweisbare Erfahrung aus erster Hand und fachliche Tiefe?
- Wird fremdes Material nicht nur umgeschrieben, sondern um echten Mehrwert ergänzt?
- Fasst der Text im Wesentlichen nur zusammen, was andere sagen?
- Müssen Leser nach der Lektüre erneut suchen, um bessere Informationen zu finden?
Warum Programmierkenntnisse trotz KI wertvoll bleiben
Auf den ersten Blick liegt die Vermutung nahe: Wenn KI Websites und Code automatisch erzeugt, werden Programmierkenntnisse überflüssig. Die verfügbaren Daten deuten eher auf das Gegenteil hin. Die Art dieser Kenntnisse verschiebt sich allerdings deutlich.
Code schreiben und Code beurteilen sind zwei Fähigkeiten
KI erzeugt inzwischen beträchtliche Mengen Code. Damit verschiebt sich die Aufgabe eines Entwicklers von „Wie schreibe ich diesen Code?“ zu „Ist dieser Code richtig, sicher, wartbar und für diese Architektur sinnvoll?“. Dafür muss man verstehen, was die KI erzeugt.
Entwickler vertrauen KI-Code keineswegs blind
Die Stack Overflow Developer Survey 2025 liefert dazu klare Zahlen.
So bewerten Entwickler KI-Werkzeuge
Anteil der Befragten. Mehrfachnennungen bei den Problemen, die Werte addieren sich deshalb nicht auf 100 Prozent.
Quelle: Stack Overflow Developer Survey 2025.
Daraus folgt ein grundlegendes Problem: Wer den Code nicht versteht, kann kaum beurteilen, ob die KI einen guten oder nur einen scheinbar funktionierenden Vorschlag erzeugt hat.
KI ersetzt Fachwissen nicht, sie verstärkt es
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Googles DORA-Forschung. Der Bericht „State of AI-assisted Software Development 2025“ beschreibt KI vor allem als Verstärker: Sie verstärkt bestehende Stärken eines Teams, aber ebenso bestehende Schwächen. Der größte Nutzen entsteht laut DORA nicht durch das Werkzeug allein, sondern durch gute technische und organisatorische Grundlagen.
Auf Websiteentwicklung übertragen heißt das: Ein erfahrener Entwickler nutzt KI, um schneller Komponenten zu bauen, Code zu prüfen, Tests zu erstellen, Fehler zu finden, Schnittstellen zu entwickeln, Dokumentation zu schreiben und Varianten auszuprobieren. Ein unerfahrener Nutzer erzeugt mit derselben KI ebenso schnell Code, erkennt aber möglicherweise nicht, wann Architektur, Sicherheit oder Logik problematisch werden.
Was man verstehen sollte
Künftig dürfte es weniger wichtig sein, jede Syntax auswendig zu kennen. Wichtiger wird das Verständnis dafür, was ein System tut.
HTML und Semantik
Wie ist eine Seite strukturiert? Was ist Überschrift, Navigation, Hauptinhalt, was ergänzende Information?
CSS und Responsive Design
Wie reagieren Layouts auf Bildschirmgrößen? Warum verschiebt sich ein Element? Warum funktioniert etwas am Desktop, aber nicht am Smartphone?
JavaScript
Welche Logik läuft im Browser? Wann wird JavaScript überhaupt gebraucht? Was macht zusätzlicher Code mit Performance und Sicherheit?
Backend
Wie werden Daten verarbeitet? Wie funktionieren Benutzerkonten, Sessions, APIs und Datenbanken?
Sicherheit
Wo entstehen Angriffsflächen? Welche Daten dürfen einem Client überhaupt zur Verfügung gestellt werden?
Performance
Welche Ressourcen werden wann geladen? Ist JavaScript unnötig groß? Sind Bilder sinnvoll optimiert?
APIs
Wie kommuniziert die Website mit Zahlungsanbietern, CRM, Buchungssystemen, Newsletterdiensten, Lizenzservern und KI-Systemen?
Genau diese Kenntnisse werden wichtiger, je größere Teile der Codeproduktion KI übernimmt.
Wann individuelle Entwicklung sinnvoll ist
Nicht jede Website muss individuell programmiert werden. Bei bestimmten Anforderungen steigt der Nutzen technischer Eigenentwicklung jedoch deutlich. Ein Beispiel: Ein Kunde kauft eine Softwarelizenz. Danach soll automatisch ablaufen:
- Zahlung prüfen
- Kundendaten anlegen
- Lizenz erzeugen
- Webhook versenden
- Lizenz im Kundenportal anzeigen
- Rechnung erzeugen
- E-Mail versenden
- externes CRM aktualisieren
Das ist keine „Website“ mehr. Es ist ein Softwaresystem mit einer Website als Benutzeroberfläche. Genau an diesem Punkt verlieren einfache Website-Builder einen großen Teil ihres Vorteils.
Wann ein KI-Builder vollkommen ausreicht
Die andere Seite ist genauso wichtig. Nicht jedes kleine Unternehmen benötigt ein individuell entwickeltes WordPress-System. Ein KI-Website-Builder ist eine gute Lösung, wenn:
- nur wenige Seiten gebraucht werden,
- keine besonderen Geschäftsprozesse abgebildet werden,
- keine individuellen Schnittstellen nötig sind,
- möglichst wenig Wartung anfallen soll,
- schnelle Veröffentlichung wichtiger ist als maximale technische Freiheit,
- ein Plattformwechsel langfristig unwahrscheinlich erscheint.
Für einen lokalen Dienstleister, einen kleinen Handwerksbetrieb, ein Portfolio, eine Veranstaltung, eine Landingpage oder einen Verein ist ein moderner KI-Builder oft vollkommen ausreichend. Eine kompliziertere technische Lösung wäre hier sogar unnötig.
Welcher Anbieter für welchen Zweck?
WordPress
Für Websites, die langfristig wachsen, individuell erweitert oder technisch kontrolliert werden sollen: Unternehmenswebsites, Contentportale, Mitgliederbereiche, Schulungsplattformen, Shops, Kundenportale, API-Integrationen, eigene Plugins, technisch anspruchsvolle SEO-Projekte.
Wix
Für alle, die möglichst schnell eine vollständig verwaltete Website wollen und sich nicht mit Hosting oder Wartung beschäftigen möchten. Kombiniert KI-Generierung mit Editor, Hosting, Marketing, CRM und SEO-Werkzeugen. Trade-off ist die stärkere Plattformbindung.
Squarespace
Wenn Design und einfache Bedienung im Vordergrund stehen. Blueprint AI kombiniert KI-Generierung mit dem bestehenden Designsystem. Passend für Portfolios, Kreative, kleinere Unternehmen, Marken- und persönliche Websites.
Webflow
Wenn visuelle Entwicklung mit vergleichsweise tiefer technischer Kontrolle verbunden werden soll. Richtet sich an Designer, Agenturen, Marketingteams und professionelle Webprojekte.
Framer
Für visuell anspruchsvolle Marketingseiten, Landingpages und designorientierte Projekte. KI-Agenten erzeugen und verändern Seiten, Sektionen und Inhalte direkt im Projekt.
Hostinger
Für einen schnellen, kosteneffizienten Start. Interessant ist die Wahlmöglichkeit: eigener KI-Builder im geschlossenen Ökosystem oder separater KI-Builder für echtes WordPress als technische Basis.
Shopify
Wenn die Website in erster Linie ein Onlineshop ist. Schwerpunkt auf Commerce, Produktverwaltung, Checkout und Verkauf. Der AI Store Builder erzeugt Shopdesigns aus einer kurzen Unternehmensbeschreibung.
Entscheidungshilfe auf einen Blick
| Anforderung | Naheliegende Lösung |
|---|---|
| Kleine Website möglichst schnell online | Wix, Squarespace, Hostinger |
| Website komplett per KI starten | WordPress.com, Wix, Squarespace, Webflow, Framer, Hostinger |
| KI nutzen, später WordPress voll bearbeiten | WordPress AI BuilderAnzeige oder KI-Hosting für WordPress |
| Maximale technische Kontrolle | Self-hosted WordPress oder individuelle Entwicklung |
| Professionelles visuelles Webdesign | Webflow, Framer |
| Schwerpunkt Onlinehandel | Shopify oder WordPress mit WooCommerce |
| Individuelle Geschäftslogik | WordPress-Entwicklung oder individuelle Webanwendung |
| Eigene Plugins entwickeln | WordPress |
| Hostinganbieter frei wählen | Self-hosted WordPress |
| Möglichst wenig technische Wartung | SaaS-Builder |
| Schneller Prototyp | KI-Website-Builder |
| Langfristig komplexes Unternehmenssystem | WordPress oder Custom Development |
Wie sich Websiteentwicklung verändern dürfte
Ab hier handelt es sich ausdrücklich um eine Prognose auf Grundlage der heute sichtbaren Entwicklung, nicht um belegte Fakten.
Wix, Squarespace, WordPress.com, Webflow, Framer, Hostinger und Shopify erzeugen schon heute wesentliche Teile einer Website automatisch. Webflow integriert KI zusätzlich in Code-Komponenten, CMS und Optimierung, Framer arbeitet mit Website-Agenten, WordPress.com integriert KI direkt in Editor und Medienverwaltung. Daraus lassen sich mehrere Entwicklungen ableiten.
Standard-Websites werden zur Commodity
Die technische Erstellung einer typischen Website aus Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt und Blog erfordert immer weniger Spezialwissen. Der wirtschaftliche Wert des reinen Zusammenbauens dürfte deshalb sinken.
Der Entwickler wird stärker zum Architekten
Weniger Zeit für einfachen Standardcode, mehr Zeit für: Anforderungen definieren, Architektur planen, KI anweisen, Ergebnisse überprüfen, Schnittstellen festlegen, Sicherheit bewerten, Datenmodelle entwickeln, Tests durchführen, Performance kontrollieren, Geschäftslogik verstehen.
Website und Software verschmelzen
Unternehmenswebsites werden zunehmend mit anderen Systemen verbunden: Shop, CRM, Buchung, Analytics, Kundenkonto, Automatisierung, KI, Datenbanken und externe APIs. Damit wird die Grenze zwischen Website und Webanwendung unschärfer. Je stärker eine Website mit Unternehmensprozessen verbunden ist, desto wichtiger wird technisches Systemverständnis.
KI wird Teil nahezu jeder Websiteentwicklung
Die entscheidende Frage lautet langfristig vermutlich nicht „Website mit KI oder ohne KI?“, sondern:
Ein Entwickler kann KI verwenden. Eine Agentur kann KI verwenden. Ein WordPress-Anwender kann KI verwenden. Ein Unternehmen kann einen Website-Builder mit KI verwenden. KI ist deshalb weniger eine eigene Website-Kategorie als eine zusätzliche Entwicklungsebene.
Werden Webentwickler künftig noch gebraucht?
Für einfache Websites wahrscheinlich weniger als heute. Für komplexe digitale Systeme weiterhin.
Unter Druck geraten dürften Tätigkeiten, bei denen hauptsächlich Standardlayouts erstellt, vorhandene Templates angepasst, einfache Landingpages gebaut und Standardtexte geschrieben werden. Diese Aufgaben lassen sich besonders gut automatisieren.
Anders sieht es aus, wo Entscheidungen getroffen werden müssen:
- Ist diese Architektur sinnvoll?
- Welche Daten dürfen verarbeitet werden?
- Ist die Schnittstelle sicher?
- Was passiert bei einem Fehler?
- Wie lässt sich das System skalieren?
- Wie wird ein bestehendes System migriert?
- Welche technischen Abhängigkeiten entstehen?
- Wie lässt sich die Lösung langfristig warten?
Hier bleibt Expertise entscheidend. Die Stack-Overflow-Daten zeigen bereits heute, dass selbst professionelle Entwickler KI-Ergebnisse keineswegs blind übernehmen.
Die wichtigste Fähigkeit der Zukunft
Websiteentwicklung verschiebt sich von „Ich kann Code schreiben“ zu „Ich verstehe Systeme gut genug, um mit KI bessere Software zu entwickeln und ihre Ergebnisse zu beurteilen“. Wer HTML, CSS, JavaScript, Backend, Datenbanken, APIs und Softwarearchitektur versteht, kann KI gezielt einsetzen und die Qualität ihrer Ergebnisse überprüfen. Wer ausschließlich mit Prompts arbeitet, ist darauf angewiesen, dass die KI zufällig die richtige Lösung erzeugt.
Fazit
Die Antwort ist 2026 differenzierter als noch vor wenigen Jahren. Ein moderner KI-Website-Builder ist für eine einfache Website eine ausgezeichnete Lösung: schnell, einfach, günstig im Einstieg und technisch weitgehend verwaltet. Für viele kleine Projekte reicht das vollkommen.
WordPress spielt seine Stärken dann aus, wenn eine Website mehr sein soll als eine digitale Visitenkarte. Der entscheidende Vorteil liegt heute nicht mehr darin, dass man ohne Programmierung eine Website bauen kann. Das können andere Systeme ebenfalls hervorragend. Er liegt in Erweiterbarkeit, technischer Kontrolle, offenen Schnittstellen, eigenem Code, eigenen Plugins, flexibler Datenstruktur, freier Hostingwahl und langfristiger Anpassbarkeit.
Besonders bemerkenswert ist, dass die frühere Trennung zwischen WordPress und KI verschwindet. WordPress-Websites lassen sich per KI erzeugen und anschließend mit Gutenberg, Plugins oder eigenem Code weiterentwickeln.
Für Standardprojekte werden künftig wahrscheinlich weniger Spezialisten gebraucht. Für komplexe Unternehmenswebsites, Webanwendungen, Integrationen, individuelle Plugins, Shops mit Sonderlogik und digitale Geschäftsprozesse bleibt Fachwissen wichtig. Die Rolle des Entwicklers verändert sich dabei: Der wertvollste Spezialist ist langfristig nicht derjenige, der am schnellsten Code tippt, sondern derjenige, der versteht, was gebaut werden muss, wie die Systeme zusammenspielen und ob das von der KI erzeugte Ergebnis tatsächlich richtig ist.
Webdesign
Webentwicklung
Ob KI-Start, WordPress als offene Basis oder individuelle Entwicklung: Die richtige Entscheidung hängt davon ab, was Ihre Website in fünf Jahren leisten muss. Genau das klären wir gemeinsam, bevor eine Zeile Code entsteht.
smartEngin entwickelt Websites und Webanwendungen, die mitwachsen, technisch kontrollierbar bleiben und Ihre Geschäftsprozesse tatsächlich abbilden.
Häufige Fragen zur Website-Erstellung mit WordPress und KI
Die folgenden Fragen gehören zu den Themen, die in aktuellen Suchergebnissen und in den offiziellen FAQ-Bereichen von Wix, Squarespace, Webflow, WordPress.com, Hostinger und Shopify regelmäßig behandelt werden. Eine öffentlich zugängliche, vollständige Rangliste mit exakten Suchvolumina existiert nicht, deshalb werden hier bewusst keine Zahlen dazu genannt.
Kann KI heute eine komplette Website erstellen?
Ja. WordPress.com, Wix, Squarespace, Webflow, Framer, Hostinger und Shopify erzeugen aus einer Beschreibung wesentliche Teile oder eine vollständige Ausgangsversion einer Website beziehungsweise eines Shops, inklusive Seitenstruktur, Layout, Texten und Bildern. Vor der Veröffentlichung sollte das Ergebnis trotzdem fachlich und technisch geprüft werden.
Brauche ich 2026 noch Programmierkenntnisse für eine Website?
Für eine einfache Website nein. Moderne Builder und WordPress ermöglichen die Erstellung ohne klassische Programmierung. Für individuelle Funktionen, Schnittstellen, komplexe Fehleranalyse, Performanceoptimierung und technische Sonderanforderungen bleiben Programmierkenntnisse sehr wertvoll.
Ist WordPress 2026 noch zeitgemäß?
Ja. WordPress ist weiterhin das mit Abstand verbreitetste CMS. Ende August 2026 läuft es laut W3Techs auf rund 40,7 Prozent aller untersuchten Websites und erreicht unter Websites mit erkanntem CMS rund 58,9 Prozent Marktanteil. Gleichzeitig entwickelt sich das System weiter: WordPress 7.1 „Mary Lou“ wurde am 19. August 2026 veröffentlicht.
Kann ich eine WordPress-Website komplett mit KI erstellen?
Ja. WordPress.com verfügt über einen eigenen AI Website BuilderAnzeige, und Hostinganbieter wie Hostinger bieten KI-Builder für WordPress an. Die erzeugten Websites lassen sich anschließend ganz normal weiterbearbeiten.
Ist WordPress oder Wix besser?
Das hängt vom Projekt ab. Wix bietet einen einfachen, stark verwalteten All-in-one-Ansatz; Hosting und Infrastruktur kommen von Wix. Self-hosted WordPress ermöglicht erheblich mehr Kontrolle über Hosting, Code und Erweiterungen. Für eine kleine Standardwebsite kann Wix sinnvoll sein, für individuelle und langfristig erweiterbare Systeme hat WordPress Vorteile.
Ist eine KI-erstellte Website gut für Google?
Eine Website wird nicht allein deshalb besser oder schlechter bewertet, weil KI an ihrer Erstellung beteiligt war. Google stellt hilfreiche, qualitativ hochwertige Inhalte in den Mittelpunkt, und die grundlegenden SEO-Prinzipien gelten auch für AI Overviews und AI Mode. Automatisierte Massenerstellung mit dem primären Ziel, Rankings zu manipulieren, kann dagegen gegen Googles Spamrichtlinien verstoßen.
Kann ich meine Website später zu einem anderen Anbieter umziehen?
Das hängt stark vom System ab. Bei selbst gehostetem WordPress ist ein Hostingwechsel grundsätzlich möglich. Wix benötigt für den vollständigen Betrieb die Wix-Infrastruktur. Squarespace exportiert nur bestimmte Inhalte. Webflow kann HTML, CSS, JavaScript und Assets exportieren, jedoch nicht sämtliche dynamischen Funktionen. Hostinger überträgt bestimmte Builder-Inhalte zu WordPress, aber nicht vollständig Layout, Shop, Formulare und SEO-Einstellungen. Die Portabilität sollte vor der Plattformentscheidung geprüft werden.
Ist ein KI-Website-Builder günstiger als ein Webentwickler?
Für eine einfache Standardwebsite häufig ja. KI reduziert den Aufwand für erste Entwürfe, Layouts und Inhalte erheblich. Bei komplexen Projekten verschiebt sich der Aufwand jedoch von der Erstellung hin zu Konzeption, Integration, Prüfung und Wartung. Pauschal ist KI deshalb nicht automatisch die günstigste Gesamtlösung.
Können KI-Website-Builder einen Webentwickler vollständig ersetzen?
Bei einfachen Projekten übernehmen sie einen erheblichen Teil der bisherigen Arbeit. Bei komplexer Softwarearchitektur, individuellen Schnittstellen, Sicherheitsanforderungen und eigener Geschäftslogik bleibt technisches Fachwissen wichtig. Die Stack Overflow Developer Survey 2025 zeigt zudem, dass selbst professionelle Entwickler KI-Ergebnisse intensiv prüfen: 46 Prozent misstrauen der Genauigkeit gegenüber 33 Prozent, die ihr vertrauen.
Welche Lösung ist für eine Unternehmenswebsite langfristig am besten?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Für eine einfache Unternehmenswebsite mit wenigen Seiten kann ein SaaS-Builder sinnvoll sein. Soll die Website wachsen, Geschäftsprozesse integrieren, besondere Funktionen erhalten oder unabhängig von einem Plattformanbieter bleiben, sind self-hosted WordPress oder eine individuelle Entwicklung die flexibleren Grundlagen.
Die richtige Frage lautet deshalb nicht „Welcher Website-Builder ist der beste?“, sondern: Welche technischen und geschäftlichen Anforderungen wird diese Website heute und in einigen Jahren erfüllen müssen? Diese Frage sollte beantwortet werden, bevor die Plattform ausgewählt wird.
Quellen
Für diesen Artikel wurden überwiegend Primärquellen der jeweiligen Anbieter sowie etablierte technische Markt- und Entwicklerstudien verwendet.
- W3Techs, CMS Usage Statistics und Marktanteile, Datenstand August 2026: WordPress 40,7 %, Shopify 5,3 %, Wix 4,2 %, Squarespace 2,5 %, Webflow 0,8 %, Hostinger 0,2 %, Framer 0,2 %.
- W3Techs, Entwicklung der CMS-Marktanteile, insbesondere WordPress, Shopify und Wix.
- WordPress.org, Features und Entwicklerfunktionen: Open Source, Plugin-System, Themes, REST API, Application Framework.
- WordPress.org, Version 7.1 „Mary Lou“, veröffentlicht am 19. August 2026.
- WordPress.com, AI Website Builder: Website-Erstellung sowie Design-, Text- und Seitenbearbeitung mit KI.
- WordPress.com, AI Tools: Übersicht der integrierten KI-Funktionen.
- Wix, AI Website Builder und Help Center: KI-Erstellung, Hosting und Plattformarchitektur.
- Squarespace, Blueprint AI Builder und Help Center: KI-Website-Erstellung und Exportmöglichkeiten.
- Webflow, AI Site Builder und Help Center: KI-Erstellung, Seitenlimits je Plan, Designsysteme und Codeexport.
- Framer, AI Website Builder und Agents: KI-gestützte Erstellung und Bearbeitung von Websites.
- Hostinger, AI Website Builder und WordPress AI Website Builder.
- Hostinger Help Center, Export zu WordPress: dokumentierte Grenzen des Exports.
- Shopify, AI Store Builder: KI-generierte Shopdesigns.
- Google Search Central, AI features and your website: keine zusätzlichen Anforderungen für AI Overviews und AI Mode, Stand Dezember 2025.
- Google Search Central, Creating helpful, reliable, people-first content: Selbstprüfungsfragen zu Originalität, Erfahrung und Mehrwert.
- Google Search Central, Richtlinien zu KI-generierten Inhalten und Spamrichtlinien.
- Stack Overflow Developer Survey 2025: Vertrauen und Probleme beim Einsatz von KI in der Softwareentwicklung.
- Google Cloud DORA, State of AI-assisted Software Development 2025.
Datenstand des Artikels: 28. August 2026.


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